Psychologische Gutachten
Psychologische Gutachten

Grund und Auftrag für eine Begutachtung

Häufige Gründe für eine Begutachtung sind psychische Erkrankung infolge von Überarbeitung, Stress und Mobbing, Unfälle mit anschließender Traumatisierung und/oder Schädel-Hirn-Trauma, körperliche Krankheiten mit psychischen Folgen (z.B. Krebs) oder auch Erkrankungen an Psychosen. 

 

Meistens wollen Versicherungen / Unfallkassen /Berufsgenossenschaften feststellen lassen, ob und in welchem Umfang eine geltend gemacht psychische Erkrankung oder Schädigung tatsächlich vorliegt und die Erwerbs- oder Berufsfähigkeit einschränkt. Manchmal hat die zu begutachtende Proband*in einen eigenen Grund für einen Gutachtenauftrag. In jedem Fall ist die Begutachtung eine notwendige Station zur Klärung der Grundlage für Rentenansprüche, finanzielle Entschädigungen, die Minderung der Erwerbsfähigkeit oder den Grad der Behinderung.

 

Ein Gutachten muss schriftlich in Auftrag gegeben werden. Und zwar mit möglichst allen klinischen Vorberichten über Reha-Maßnahmen, Klinikaufenthalte, ärztliche und psychotherapeutische Behandlungen. Vielfach ist der Auftraggeber die oder der zu Begutachtende nicht selbst, sondern eine Versicherung, eine Berufsgenossenschaft oder eine Unfallkasse. Auch das Sozialgericht gibt Gutachten in Auftrag. Doch beim Sozialgericht kann eine Kläger*in, die selbst zu begutachten ist, einen Antrag auf ein Gutachten einreichen und eine Gutachter*in benennen. Doch Achtung! Auftraggeber ist danach das Sozialgericht, nicht die Kläger*in. Denn der Auftraggeber hat die Kosten für das Gutachten zu erstatten! Selbstverständlich können einzelne Personen auch privat ein Gutachten bei mir in Auftrag geben.

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© 2020 Dr. Wolfgang Palm, Dipl.-Psych., Dipl.-Phys.